Philipp Garschke

Herzlich Willkommen!

Entdecken Sie auf dieser Seite spannende Details zu ihm und seiner Arbeit.

Philipp Garschke

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Zur Person

Hallo, schön, dass Sie da sind!

Philipp Garschke verbrachte seine Jugend in seiner Heimatregion Stuttgart. Nach seiner mittleren Reife begann er eine Lehre als Bankkaufmann. Diese verschaffte ihm erste Einblicke in Wirtschaft und Finanzpolitik. Außerdem erkannte er, dass er ein Talent für das Koordinieren von Gruppen und Projekten hat. Projektarbeit wurde zu einer seiner Haupttätigkeiten in seiner Freizeit. Anknüpfend an die Banklehre entschied er sich, sein Abitur nachzuholen, um diese Fähigkeiten in einem anschließenden Studium auszubauen.

In seinem aktuellen Studium in Heidelberg verknüpfte er seine Vorliebe für Mathematik mit dem Ausbau logisch strukturiertem Denken und dem Herunterbrechen komplexer Zusammenhänge, um daraus eine bessere Kontextkompetenz zu entwickeln. Diese Fähigkeit ist essenziell, um in Projekten den Überblick zu behalten.

Neben seinem Studium sind in den letzten eineinhalb Jahren Bildungspolitik, Bildungsgerechtigkeit und Chancengleichheit zu den zentralen Themenschwerpunkten von Philipp Garschke geworden. Dies hat insbesondere mit seinem Engagement in dem selbstverwalteten Wohnheim Collegium Academicum zu tun. Dort stellt er gemeinsam mit der Projektgruppe durch außerschulische Bildung, sozialem Wohnungsbau und bezahlbaren Wohnraum einen Ort für freie Entfaltung, Offenheit, Toleranz und Solidarität für junge Erwachsene zur Verfügung. Das Orientierungsjahr Falt*r ergänzt die Bildungsmöglichkeiten und will sowohl die persönliche Entwicklung als auch die Handlungsfähigkeit stärken. Es bietet eine Chance für junge Erwachsene, sich ihren Platz in der Welt zu erschließen.

Im Collegium übernimmt er unter anderem koordinierende Tätigkeiten im Außenraum und einen Teil der Kommunikation mit Architekt*innen und Planer*innen. Außerdem ist er Teil der Planung und Bauherrenschaft für ein selbstverwaltetes Café, welches ein Begegnungsort für den ganzen Stadtteil werden soll.

Resultierend aus diesem Engagement entwickelte sich eine Leidenschaft und ein gestärktes Interesse an Bildung und Politik. Durch die Auseinandersetzung mit der Situation in der Bildung und den damit einhergehenden Problemen entwickelte er erste Ideen für ein eigenes Projekt in diesem Bereich, welches stetig weiter vorangetrieben wird. Mehr dazu erfahren sie weiter unten.

Nationale
Bildungsstrategie 5.0

Mission:

Schon seit längerem beobachtet man in der deutschen Bildungslandschaft das Problem der strukturellen Strategielosigkeit. Viele Initiativen, Organisationen und Expert*innen nehmen sich auf verschiedene Art und Weise bereits dem Problem an. Ohne jenes Engagement würde sich hier auch nur wenig bis gar nichts verändern, dennoch hat die Herangehensweise einen zentralen Haken. Die bestehenden Initiativen/Organisationen handeln meiner Meinung nach nicht gemeinsam, sondern versuchen ihre Ideen oder Ideale allein durchzusetzen. Als Einzelnem fehlt es jedoch an politischer Schlagkraft und Sichtbarkeit, um dem Thema genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Es entsteht ein Flickenteppich, der die Bildungslandschaft überzieht. Dies sorgt für ein noch komplexeres System ohne Überblick und Abstimmung. Der Politik lässt es so den Spielraum, das Thema Bildung mit kleinen Veränderungen, die, wenn überhaupt, nur wenig bringen, abzufrühstücken. Dass vonseiten der Politik in diesem Bereich eine größere Reform angestoßen wird, gilt als eher unwahrscheinlich, weshalb es umso wichtiger ist, gemeinsam aufzutreten.

Das Projekt, welches ich nun als Teil der Lösung vorschlage, hat zum Ziel eine unabhängige NGO ins Leben zu rufen, die, mit wissenschaftlicher Begleitung, eine einheitliche und zukunftsorientierte nationale Bildungsstrategie für die nächsten 10-15 Jahre entwickelt. Sie soll helfen, die Komplexität des Systems zu erschließen, Informationen transparent und zugänglich machen.

Wichtig zu erwähnen ist, dass dieses Projekt weder die wichtige Arbeit der Initiativen und Organisationen kleinmachen möchte noch die Themen neu aufbereiten soll. Es geht hierbei nicht um ein entweder oder sondern um ein sowohl als auch. Die bereits bestehenden Erfahrungen und Ausarbeitungen sollen genutzt werden, um diese in einem abgestimmten Dokument mit konkreten Lösungs- und Umsetzungsvorschlägen zusammenzufassen, um es der Politik so einfach wie möglich zu machen, diese umzusetzen.

Für die Umsetzung des Projekts ist es auch nicht nötig, das Rad neu zu erfinden und alles über den Haufen zu werfen. Es kommt darauf an, sinnvoll mit dem zu arbeiten, was schon da ist. Die Strategie muss anschlussfähig an bereits gewachsene Strukturen und Traditionen sein. Sie soll eine Transformation des Bildungssystems anstoßen, sodass am Ende ein resilientes, stabiles, transparentes und gerechtes System entsteht, das flexibel mit den Problemen seiner Zeit umgehen kann. An der Coronapandemie haben wir gesehen, wie instabil und anfällig das System in kritischen Situationen ist. Es muss ein System sein, welches Sicherheit gibt, eines, auf das sich jede*r verlassen kann. Das Projekt benötigt Zeit und muss gut durchdacht sein, weshalb es umso dringlicher ist, jetzt damit anzufangen.


Aktueller Stand:

Seinen Start hatte das Projekt im Juli 2022 und ist seither in ständiger Weiterentwicklung. Phase 1 beinhaltete sowohl die Recherche als auch die Konkretisierung des Projekts. Das dazugehörige Exposé kann Ihnen auf Anfrage zugeschickt werden.

Aktuell befindet sich das Projekt in Phase 2 von 5. Die Aufgabe in Phase 2 besteht darin, Initiativen, Organisationen, Expert*innen oder auch einfach nur Interessierte aus den verschiedenen Bildungsbereichen an einen Tisch zu bringen. Diese habe ich wie folgt unterteilt:

Wenn Sie sich hier angesprochen fühlen und eine dieser Initiativen, Organisationen oder Expert*innen in einem dieser Bereiche sind und Interesse bekunden, kontaktieren Sie mich gerne. Für Fragen und Anregungen stehe ich ihnen gerne jederzeit zur Verfügung.


Motivation:

Die Frage, die sich Ihnen nun stellen wird, ist, wie man auf die utopische Idee kommen kann, eine so groß gedachte Reform anzustoßen. Die Antwort darauf ist recht simpel. In Deutschland leben wir in einer Wissensgesellschaft, heißt, die Wertschöpfung wird vom Industrie- in den Dienstleistungssektor verlagert. Dies ist keine neue Erkenntnis, weckt in mir aber die Frage, warum dennoch so wenig Geld in die Bildung fließt, wenn wir doch wissen, dass unser Wohlstand davon abhängt? Warum sind unsere Bildungseinrichtungen nicht die modernsten, am besten ausgestatteten, hoch angesehensten, fortschrittlichsten und zentralsten Einrichtungen jeder Kommune?

Wenn man sich den aktuellen Zustand anschaut, erkennt jeder, wie dringend Handlungsbedarf besteht. Es muss sich etwas ändern. Wir befinden uns an einem Punkt, an dem die systematischen Strukturen so weit von der gesellschaftlichen Realität verschoben sind, dass ihre Teilnehmenden daran zerbrechen. Die fortschreitende Entwicklung der Welt verlangt andere Kompetenzen und Fertigkeiten wie noch vor ein paar Jahrzehnten.

Dieses Projekt ist ein Aufruf zu handeln!